Unser schnell getaktetes modernes Leben, das Effizienz und Geschwindigkeit den Vorzug gibt, führt bisweilen zu paradoxalen Zuständen. Noch nie wurden derart viele chemische Produkte für die Hygiene im Alltag verwendet und zugleich stiegen in den vergangenen Jahrzehnten weltweit die Zahlen der Allergien und Atemwegserkrankungen.

Es ist von ausschlaggebender Wichtigkeit, die Grundregeln für eine gute Hygiene zu erlernen, um sich zu schützen und Ansteckungen zu vermeiden. Dennoch ist das weder in den reichen noch in Entwicklungsländern eine Selbstverständlichkeit oder ein allgemeines Anrecht. Manche einfache und natürliche Regeln werden immer noch viel zu oft schlecht oder gar nicht befolgt. Hier einige Fehler, die man vermeiden sollte:

I.

Sich die Hände gar nicht oder falsch waschen

Von klein auf wird uns eingehämmert: Händewaschen ist ein Schlüsselelement, um die Verbreitung von Mikroben zu vermeiden. An die 70 % der Mikroorganismen werden durch die Hände übertragen, weil wir damit tagtäglich unzählige Dinge berühren, wie z.B. Türklinken, Toiletten, Waschbecken usw. Fast die Hälfte aller Infektionskrankheiten ließe sich durch gründliches Händewaschen vermeiden. Aber man muss diese natürliche Hygienemaßnahme eben richtig und möglichst oft vornehmen: einseifen, reiben, abspülen und abtrocknen.
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II.

Mangelnde Körperhygiene

Dieses Thema ist leider auch im 21. Jahrhundert immer noch aktuell. Während Duschen für manche eine lästige Pflicht ist, haben andere – nahezu drei Milliarden Menschen – weiterhin keinen Zugang zu sauberem Leitungswasser2. Seine Haare, Zähne und Haut zu pflegen beugt nicht nur üblen Gerüchen vor, sondern auch Infektionen und hemmt die Ausbreitung bakterieller Keime.  Gepflegtsein dient also nicht allein dem eigenen physischen und psychischen Wohlbefinden, es gehört auch zu den guten Manieren.
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III.

Übermäßiger Gebrauch von hydroalkoholischem Gel

Desinfektionsgels gehören mittlerweile zum Alltag dazu, sei es zu Hause, sei es an öffentlichen Orten. Ihre Benutzung wird im Kampf gegen die Übertragung von Viren und Bakterien dringend empfohlen. Dennoch ist sie nicht völlig harmlos. Denn eine hydroalkoholische Lösung zerstört nicht nur die Mikroorganismen, die sich auf den Händen befinden, sondern greift möglicherweise auch den Hautschutzmantel an, so dass endokrine Disruptoren eindringen und den Organismus schädigen können. Falsches, wie z.B. zu großflächiges Auftragen von Desinfektionsmitteln kann darüber hinaus zu Vergiftungen führen, insbesondere bei Kindern.
IV.

Die Vernachlässigung seiner Wohnung

Saugen Sie mehr als einmal wöchentlich Staub? Wird Ihre Toilette regelmäßig desinfiziert? Entstauben Sie wirklich alles? Saubermachen steht nicht mehr auf der täglichen Prioritätenliste, für solche Aufgaben bleibt keine Zeit! Dabei zählt es zu den grundlegenden Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Mikroben. Unsere Häuser sind heute besser isoliert, werden mehr geheizt und weniger gelüftet4, was Bakterien und Milben einen günstigen Nährboden bietet. Ihr Auftreten in Bettzeug, Kuscheltieren, Sofas, Vorhängen, Teppichböden und Kleidungsstücken liegt häufig über dem Sensibilisierungs-Grenzwert5 und ist für die Hälfte aller allergischer Reaktionen verantwortlich.
V.

Der undifferenzierte und ungeschützte Einsatz von Chemikalien

Der bevorzugte Einsatz chemischer Produkte gaukelt uns garantierte Hygiene vor.

Dabei sind chemische Produkte nicht folgenlos für die Gesundheit. Zu den Risiken, die von schädlichen Molekülen in Reinigungsprodukten oder den daraus aufsteigenden Dämpfen ausgehen können, zählen Vergiftungen, Allergien, Atembeschwerden und -erkrankungen. Besonders ausgeprägt ist dieses Problem im medizinischen Sektor, weil dort chemische Produkte in großen Mengen und ohne Sicherheitsvorkehrungen verwendet werden.

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VI.

Bei niedrigen Temperaturen waschen 

Waschmittel für niedrige Temperaturen schonen zwar die Fasern, aber auch die Bakterien, wie eine Studie des renommierten Instituts Pasteur in Paris nachgewiesen hat. Um sämtliche Bakterien abzutöten, müsste man nämlich eigentlich alles mindestens 30 Minuten lang mit 60°C waschen, wie auch von den Gesundheitsbehörden empfohlen.
Die regelmäßige Durchführung dieser einfachen und natürlichen Hygienemaßnahmen zeigt eine deutliche Wirkung auf die Infektionsvorbeugung und die Qualität unseres Lebensumfelds. Wir sollten unbedingt weitestmöglich auf die Verwendung chemischer Produkte verzichten, von denen man weiß, dass sie auf Dauer die menschliche Gesundheit schädigen. Es gibt Lösungen, die sowohl die Umwelt als auch unser Portemonnaie schonen. Eine davon ist Dampf. Im medizinischen Bereich wird er schon seit langem angewandt, jetzt bietet er auch Privathaushalten eine natürliche Alternative zum Desinfizieren von Textilien und Kleidung sowie allen Oberflächen, Möbeln und Gegenständen.
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